Harald Sohlberg, Ein Haus an der Küste, (Fischerhütte), 1906 – Der Mensch in diesen Tagen, so gewinnt man den Eindruck, sehnt sich nach der Ruhe, aber finden und danach ertragen kann er sie nicht mehr. Die Ruhe ist ihm bloss ein Topos des Idylls, aber in der Ruhe selbst macht er Quälendes aus. Kaum ist er in jenen Zonen der Ruhe angekommen, die mehr sind als bloss die Abwesenheit von Lärm, penetriert er sie, nimmt etwa sein Handy und pocht im Einklang mit dem erhöhten Puls eines nervös zuckenden Weltenlaufs. Ruhe finden kann er kaum mehr, nur noch über Ruhe nachdenken.
...