Kasimir Malewitsch, Der rennende Mann, 1932/33 – Schon seit unzähligen Umdrehungen der Erde hat das Leben seine Langsamkeit verloren. Immer mehr Geschwindigkeit erfasst den Menschen, er läuft nicht mehr durchs Leben oder flaniert gar auf seinen Wegen, er ist genötigt, zu rennen, wenn er auf der Höhe der Zeit bleiben will.
Zauber der Langsamkeit.
Kaum ist der da, muss er schon dort sein, unerbittlich ist das Diktat des Tempos. Er wei ...