Lovis Corinth, der geblendete Simson, 1912 – Es ist ein bisschen, als ob ein Schlaganfall unsere Zeit heimgesucht hätte. Und so sind wir nun gelähmt, eingeschränkt in der Mobilität, etwas mehr gefangen in uns selbst, konfrontiert mit Depressionen, der eigenen Sterblichkeit, mit der Todesangst. Wir sind angstvoller geworden, weil wir unserer eigenen Verletzlichkeit begegnet sind, ihrer Plötzlichkeit.
Ikone der Woche
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