Albert Anker, Schlafender Knabe im Heu, 1897 – Wenig nur ist von mehr Anmut als ein schlafendes Kind. Sein Schlaf scheint himmlisch, leicht wie eine Wolke, befreit vom Blitzen und Donnern des Höllischen, vom Albtraumhaften, das sich ins Leben eines Menschen schleicht und sich in seiner Seele festsetzt, wenn es der Zeit der Unschuld für immer entwächst.
Chronist der Vergänglichkeit.
Es liegt da in völligem Einklang mit seiner Welt u ...