Gustav Klimt, Tod und Leben, 1908 – 1916 – Sie schlafen, die Menschen, und nur der Tod ist wach. Nie schläft der Tod, nie wird er müde, immer hat er nur das Alter jener, die er holt. Wenn wir leben, können wir zwar unseren Tod träumen, aber wenn wir tot sind, nicht das Leben, zumindest vermutlich.
Ein ungebetener Gast.
Acht Jahre malte Klimt (1862 – 1918) im damals schon stets mondän-morbid pulsierenden Wien an dem Bild über d ...