Giorgio de Chirico, Die Nostalgie des Unendlichen, 1911 – 1913 – Viel mehr noch als in der Zukunft findet der Mensch in der Vergangenheit zumindest eine Idee der Unendlichkeit. Seine tiefen Erinnerungen scheinen ohne Anfang und Ende zu sein, ohne Zeit und möglich in jedem Raum. Vielleicht deshalb ist der Mensch ein durch und durch nostalgisches Geschöpf, wendet sich voller Sehnsucht hin zu Vergangenem, zu Gegenständen, Menschen; zu Erlebtem, das einen Moment der Unendlichkeit in sich trug.
So bleibt sie stets vom Winde verweht.
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