Auf dem Weg ins dritte Jahrtausend wird die grösste Kirche der Welt von einem Mann geführt, der auf dem freien Markt noch nicht einmal ein Zimmer bekäme, geschweige denn einen Job. Gebückt, müde, mit zitternden Händen, so tritt er auf. Aus seinem Mund tropft Speichel, und wenn wir ihn am Bildschirm sehen, lallend, bekommen wir Gänsehaut.
Unermüdlich reist er um die Erde. Unermüdlich setzt er neue Heilige wie Sterne an den Himmel. Er sammelt Menschen auf flugplatzgrossen Feldern, als komme nach ihm niemand mehr, der sie mitnehmen könnte. Schon die Biografie dieses Papstes zeigt wie ein Chronograf die Merkmale des Jahrhunderts. Von der Zeit der Naziherrschaft, als er Juden aus dem Ge ...