Dass es tief in der Erde drin wärmer ist als an der Oberfläche, das wissen die Menschen seit Urzeiten. Nicht einmal die Idee, diese Energie in elektrischen Strom umzuwandeln, ist neu. In Gegenden mit vulkanischer Aktivität, etwa in Island, ist die Nutzung der sogenannten Geothermie längst eine Selbstverständlichkeit. Im italienischen Larderello wurde bereits 1913 ein geothermisches Kraftwerk erstellt, dessen heutige Leistung etwa jener der KKW Beznau I und II entspricht. Doch sämtliche heute rentablen und effizienten Anlagen profitieren davon, dass siedend heisse Wässer an der Erdoberfläche austreten.
Wie sieht es aber aus, wenn die Wärme aus der Tiefe geholt werden muss? Nicht zule ...