«Selten hat er ein Kaufhaus besucht, nie ist er in einem Supermarkt gewesen», Nicolas Thomkins beschreibt seinen Vater als Poeten. «Seine grossen hellen Dachfenster im Atelier erlaubten nur den Blick in den Himmel», erzählt der Sohn weiter und gesteht, dass er seine Kindheit weitgehend fernsehlos verbracht habe. Trotzdem war André Thomkins (1930–1985) kein weltabgewandter Künstler, sondern einer, der einen ganz eigenen Blick auf die Welt entwickelte: «Es sind meist die unwesentlichen Details, Absonderlichkeiten, um die Ecke gedacht, die bei ihm zu etwas Neuem führten.» André Thomkins war einer der wenigen Schweizer Künstler der Nachkriegsgeneration, die es zu internationaler An ...