Es ist immer interessant zu beobachten, wie Leute auf Frauen reagieren, die Militär machen. Lorena Branchina, 28, Berufsoffizierin im Rang eines Hauptmanns, bekommt nur selten dumme Sprüche zu hören, die meisten sind neugierig. «Klar gibt es auch Sexismus, aber damit muss man bis zu einem gewissen Grad umgehen können», sagt sie. Letztlich gehe es um Leistung und nicht um die Geschlechterfrage. Im Kompetenzzentrum Veterinärdienst und Armeetiere in Bern, wo Branchina stationiert ist, sind Frauen nichts Aussergewöhnliches. «Bei uns beträgt der Frauenanteil in der RS und über alle Kaderstufen meist etwa 25 Prozent.»
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