Deutschland steht kopf. Ausgerechnet in Köln, der Metropole des rheinischen Frohsinns, der Toleranz und des friedlichen Zusammenlebens der Kulturen – «Jeder Jeck ist anders» –, ist etwas Unfassbares passiert. In der Neujahrsnacht wurden Dutzende von Frauen auf dem Bahnhofsvorplatz von Männergangs sexuell belästigt, bedrängt und ausgeraubt. Der Kölner Polizeipräsident sagt, Köln habe «Straftaten in einer völlig neuen Dimension» erlebt, die frischgewählte parteilose Kölner Oberbürgermeisterin erklärt, es könne nicht sein, dass Köln-Besucher Angst haben müssten, überfallen zu werden. «Wir können nicht tolerieren, dass hier ein rechtsfreier Raum entsteht.»
Aus Polizeik ...