Die Kellerei Feudi di San Gregorio war in den letzten zwei Jahrzehnten der steilste Aufsteiger der süditalienischen Weinszene. Der bei Avellino in der Campania gelegene Betrieb im Herzen der sogenannten Irpinia explodierte nach dem Erdbeben, das in Avellino 1980 verheerende Schäden angerichtet hatte, sozusagen aus dem Nichts zur neben dem alten Haus Mastroberardino renommiertesten Kellerei Kampaniens, spezialisiert auf autochthone Gewächse, bei den Weissen auf Fiano di Avellino, Greco di Tufo und Falanghina, bei den Roten namentlich auf fabelhafte, körperreiche und doch elegante Taurasi, nebst Raritäten wie dem Sirica (früher Syriacus), angeblich aus einem in ei ...