Heute will ich einmal unbekümmert das tun, was alle anderen tun, nämlich des 11. Septembers gedenken. Das gehört sich zu dieser Jahreszeit so. Ich werde dem Datum nicht den Rücken zukehren und so den Lesern Gelegenheit geben, mir keifend ihren Dolch zwischen die Schulterblätter zu rammen: «Na, die Kolumnistin ist ja ein rechter Flegel und Grobian, mit einer Schale, so rau wie die Zunge meines Lieblingspostboten, und einem Herzen, so kalt wie der zu herrlich bizarren Eiskristallen erstarrte Urin im Fell eines Moschusochsen! Ohne Interesse für die Gebrechen der Welt rauscht sie über das neuhistorische Datum hinweg, nur weil sie meint, es reiche, dass alle anderen daran kleben bleiben!� ...