Patrick Aebischer, als Ende November die Ecopop-Initiative abgelehnt wurde, haben Sie eine Flasche Wein geöffnet?
Ja. Ich war sehr erleichtert. Wenn Ecopop angenommen worden wäre, wäre die ETH Lausanne erledigt gewesen. Nicht sofort, aber vielleicht in zwanzig Jahren.
Waren Sie überrascht, dass die Initiative nur rund ein Viertel Ja-Stimmen bekam?
Sehr. Es scheint, dass wir in diesem Land ein Problem mit Umfragen haben. Dass vor der Abstimmung eine weit höhere Zustimmung vorausgesagt worden ist, halte ich für sehr problematisch. Solche Prognosen können das Stimmverhalten beeinflussen.
Das Volk hat der Masseneinwanderungs-initiative zugestimmt, aber die Ecopop-Initiative abgelehnt. Was ...