Es ist eine Ecke der Stadt, wo niemand das Heim eines Weltkünstlers erwarten würde. Unter einer Eisenbahnbrücke hindurch Âgelangt man in ein biederes Wohnquartier; unscheinbare, in die Jahre gekommene Einfamilienhäuschen reihen sich aneinander, eingeklemmt zwischen Bahnlinie und charakterlosen Bürogebäuden. Ein Haus fällt sofort auf: Die Fassade ist rissig, der Garten wuchert dschungelÂartig, und vor der alten Eingangstür wartet eine ÂKatze. Es ist das Haus von H. R. Giger.
Vor ziemlich genau drei Jahren war ich das letzte Mal hier, gemeinsam mit Chefredaktor Roger Köppel, zum grossen Interview mit dem Meister des Abgrunds. Was wir da vorfanden, bewegte mich dermassen, dass ich ...