Für die Verantwortlichen unseres gebührenfinanzierten Senders ist es «Teufelszeug», die Schweizer Landidylle in Unterhaltungssendungen abzufeiern. Man müsse verhindern, «dem Publikum ein Âreaktionäres Weltbild zu vermitteln», hiess es, bezogen auf die erfolgreichen «SRF bi de Lüt»-Sendungen, in einem von der Weltwoche publik gemachten internen Papier.
Nun zeigt die SRG, wie für sie politisch genehmes Unterhaltungsfernsehen aussieht: Am Freitag lief die erste Folge von «Grüezi Schweiz» über Einwanderer. Dabei handelt es sich um ein Service-public-Vorzeigeprojekt, an dem SRG-Journalisten aus allen vier Landesteilen beteiligt sind. Sie begleiten vier Einwandererfamilien auf ih ...