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Im Gleichgewicht

Auto

Im Gleichgewicht

Elektromobilität im Selbstversuch: Der Audi RS e-tron ist auch nach sieben Monaten noch eine nicht alltägliche Freude.

Nachdem ich mich verletzungsbedingt einige Zeit nicht ans Steuer setzen durfte, war die erste Fahrt im golden schimmernden Audi RS e-tron GT natürlich etwas ganz Besonderes. Die sportliche Limousine ist seit Anfang 2024 bei mir; im Langzeitversuch geht es darum, Elektromobilität auf ihre Alltagstauglichkeit abzuklopfen. Wobei mir eigentlich schon von vornherein klar war, dass dies kein Problem sein würde. Wer zu Hause günstig laden kann, fährt in der Schweiz problem- und sorgenfrei elektrisch.

Im Gleichgewicht

Bei meiner Rehabilitationsfahrt vergangene Woche fiel mir dann wieder auf, wie angenehm, stressfrei und komfortabel der Audi einen bewegt: in der Art, wie das nur ein hochwertiges Elektroauto kann. Man sollte E-Mobilität vielleicht weniger als ökologische denn als mentale Alternative sehen. Natürlich ist es ein grosser Vorteil, dass Elektroautos im Betrieb keine Abgase ausstossen. Der direkte Nutzen als Lenker eines solchen Fahrzeugs scheint mir aber vielmehr die Tatsache zu sein, dass dieses surrende, geräusch- und vibrationslose Gleiten von einer beruhigenden Eleganz ist, die einen sofort in einen Zustand des perfekten mentalen Gleichgewichts versetzt.

Auf jeden Fall ist das im Audi RS e-tron GT so, das Fahrwerk gehört in der Elektroautowelt zum Besten, was es gibt. Man spricht von der sogenannten Spreizung, wenn ein Auto sowohl komfortabel geradeaus fährt und sich dazu auch dynamisch in die Kurven legen kann. Diese Aufgabe löst im Audi die Luftfederung in Kombination mit einer Hinterachslenkung brillant. Wenn wir schon bei der Technik sind: In den sieben Monaten, die der mutig gezeichnete Wagen in meiner Garage stand, gab es kaum Probleme. Einmal fiel im Winter die Heizung aus, was schnell gelöst war. Und das Phänomen verglaster Bremsscheiben kennen viele E-Auto-Fahrer, weil erst durch Rekuperation verzögert wird, bevor die Bremsscheiben aktiv werden. Auch diese Kleinigkeit lässt sich aber technisch einfach beheben, indem die Rekuperation für kurze Zeit ausgesetzt wird.

Mein Ziel für die erste Fahrt nach der erzwungenen Autopause war Luzern: Im Hotel «Mandarin Oriental Palace» gibt es ein ausgezeichnetes japanisches Omakase-Restaurant namens «Minamo», für das man sich gern ins Auto setzt. Und in der japanischen Küche geht es schliesslich auch um die perfekte Balance, hier passte also alles zusammen.

Vielleicht habe ich mich von der neu erlebten Begeisterung etwas davontragen lassen, aber auf dem Weg fiel mir wieder auf, wie schön das Autofahren an sich ist. Die Freiheit zu haben, fast jeden Ort selbstbestimmt erreichen zu können, gehört zu den grossen Errungenschaften der jüngeren (Industrie-)Geschichte.

 

Audi RS e-tron GT

Motor/Antrieb: Elektromotoren, Quattro-Antrieb, 2-Gang-Getriebe; Leistung: 598 PS / 440 kW; max. Drehmoment: 830 Nm; Hochvoltspeicher (800 V): 93,4 kWh; max. Ladeleistung: 270 kW (DC); Reichweite: 495 km (WLTP); Verbrauch (WLTP): 20,3 kWh / 100 km; Beschleunigung (0–100 km/h): 3,2 sec; Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h; Preis: Fr. 151 650.–; Testwagen: Fr. 185 970.–

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