Die Mittellandschweiz leidet wieder einmal unter dem Nebeldecken-Blues, und der SRF-Chefmeteorologe Thomas Bucheli, luzernisch «Bocheli», holt zu einer seiner Volkshochschul-Lektionen aus. Sie dauert endlose viereinhalb Minuten, erst gegen Ende leitet er über «zom morndrige Taag» und «zom Näbel, wo sich tuet bilde». Weshalb redet er überhaupt Mundart, in der «Tagesschau» wird doch Hochdeutsch gesprochen? Unterlegt wird das Dialektwort des Propheten auf der Wettertafel mit neckischen Ortsnamen wie Gilly oder Prosito, nicht etwa mit den Ballungsgebieten oder den Karawansereien unseres Tourismus. Und wie schafft das ZDF eine Prognos ...