Der alte Fuchs hat wieder einmal den Nerv getroffen. An seiner ersten Pressekonferenz nach hundert Tagen Amtszeit forderte Christoph Blocher öffentliche Bundesratssitzungen. Und führte damit all jene Berufsschwafler vor, die sonst bei jeder Gelegenheit nach «Transparenz» und «Corporate Governance» rufen. Offensichtlich gilt nach wie vor das eherne Gesetz: Je mehr die Presse und die Politprominenz aufheulen, desto begründeter ist ein Anliegen.
Was hat man Blocher vor der Bundesratswahl auf das Kollegialitätsprinzip eingeschworen. Und was haben die Medien versucht, ihn nach der Wahl in die Kollegialitätsfalle zu locken. Ohne Erfolg. Dafür liessen seine ach so kollegialen Kollegen ein ...