Michael: Die ersten Aktbilder machte ich im Wohnzimmer meiner Eltern in Wien. Das Fotografieren liess mich nicht mehr los, obwohl es grosse Unterbrüche gab. Ich arbeitete als Goldschmied, als Gemmologe, als Limousinenchauffeur. Dann war ich bei einer Wach- und Schliessgesellschaft beschäftigt, züchtete Hunde, wurde Serviceleiter und arbeitete mich in einem Software-Center zum technischen Leiter hoch. Zwischendurch war ich verheiratet und nach einem Jahr wieder geschieden. Meine Ex wurde von einem anderen schwanger, weil ich in der Nacht arbeiten musste. Ich geriet in eine Lebenskrise und war eineinhalb Jahre krank. Als es wieder aufwärtsging, wuchs auch mein fotografisches Portfolio an: ...