Auf der Website der Lobbyorganisation Humanrights.ch gibt es in der Regel wenig Erfreuliches und viel zu beklagen: grassierender Rassismus im Land, brutale Polizisten, Diskriminierung gegenüber Flüchtlingen, fehlende Quotenfrauen oder knausrige Sozialleistung. Doch letzte Woche war Jubel angesagt: «Hervorragende Kritikpunkte!» Gemeint waren damit die mannigfachen Rügen des Uno-Menschenrechtsausschusses an die Adresse der Schweiz. Und da gab es neben den gewohnten Mängeln ein bemerkenswertes Novum.
Nach Meinung der Uno-Menschenrechtler müssen künftig Richter vorweg entscheiden, ob man eine Initiative dem Volk unterbreiten soll oder eben nicht. Darüber hinaus werden die Schw ...