Am Schluss überstürzen sich die Ereignisse, und die Folgen sind so dramatisch, wie es sich wohl keiner der Beteiligten je ausgemalt hat. Eine medial orchestrierte Intrige am kleinen Medizinhistorischen Institut, das innerhalb der grossen und mächtigen Medizinischen Fakultät ein Nischendasein fristet, wächst sich zu einer Affäre aus, welche die ganze Zürcher Universität durchschüttelt. Die Vorgänge gleichen einem klassischen Drama, bei dem sich nach dem Höhepunkt im vierten Akt die Katastrophe vorbereitet und die Handlung in einem Vernichtungsstrudel dem Ende zueilt. Den Höhepunkt – dramentechnisch die Peripetie – erreicht der Fall mit der Entlassung Christoph Mörgelis. Nach ...