Was er zu sagen hatte, tippte er in den Computer. Er wartete, bis das E-Mail im Äther verschwunden war. Dann ging Abu Osama al-Sudani seinen Weg. Zum Kleiderschrank, zum Kassenschrank, über den Flur, am Kinderzimmer vorbei, durch die Haustür in die Nacht hinaus, wo sich seine Spur in der Dunkelheit verlor. Abu Osamas Frau bekam von alledem nichts mit. Als sie am nächsten Morgen erwachte, kontaktierte sie verzweifelt Verwandte, Freunde und schliesslich die Polizei. Doch Abu Osama blieb verschollen.
Zwei Monate später klingelt das Telefon. «Ihr Mann ist im Irak getötet worden», sagt eine unbekannte Stimme.
«Im Irak? Getötet?»
«Ihr Mann wurde getötet. Er ist ein Märtyrer.»
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