Der Fisch stinkt vom Kopf her. Und der Kopf ist «Number One» oder «The Man», beides Übernamen für Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma. Zwanzig Jahre nach dem Ende der Apartheid ist Südafrika zwar immer noch die mit Abstand grösste Wirtschaftsmacht des dunklen Kontinents. Doch den Stärksten in einer Gruppe Schwächlinge zu markieren, ist nicht wirklich schwierig. Jeder vierte Südafrikaner hat keine Arbeit, und bei den unter 35-Jährigen beläuft sich die Erwerbslosenquote auf erschütternde siebzig Prozent.
1995, ein Jahr nach den ersten freien Wahlen und dem überwältigenden Sieg des African National Congress (ANC), lag das Land auf der Korruptionsskala von Transparency In ...