"Joseph, wie geht es dir?"Bis Samstag antwortete Joseph Deiss zu Leuten, die ihm nahe stehen: "Jetzt geht es mir wieder gut. Aber vorher war es wie im Schüttelbecher."
Damit meinte er die Zeit, als er Botschafter Thomas Borer aus Berlin zurückrufen musste. Seine bis dahin schwierigste Zeit. Nachher ging’s ihm wieder besser. Nachher löste er personalpolitische Probleme, wie man diese hierzulande löst (und wie er auch den Fall Borer hätte lösen wollen): Zum Beispiel entsorgte er seinen Pressesprecher, der an der ganzen Ringier-Affäre nicht ganz unschuldig gewesen war, zur Uno nach New York.
Dann die Kehrtwendung vom Sonntag. Nun sitzt Deiss nicht mehr im Schüttelbecher, nun sitzt er ...