Die Drohung war unverhohlen, die das konservative Wall Street Journal Anfang Dezember dem IKRK überbrachte. «100 Millionen Dollar dürfte der Verlust betragen, den IKRK-Präsident Jakob Kellenberger seiner Organisation einbrockt, falls er darauf beharrt, mit Washington über Guantánamo und andere Angelegenheiten zu sprechen», schrieb die Zeitung. In diesem Falle seien die amerikanischen Steuerzahler nämlich nicht mehr bereit, ihren Beitrag an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz zu bezahlen.
Nun nimmt es das Wall Street Journal mit den Zahlen sonst genauer, vor lauter Polemik wurde übersehen, dass der Beitrag der Amerikaner gar noch weit höher liegt. Mit 200 Millionen Dollar im ...