Die Spannung ist unerträglicher als bei den Miss-wet-Shirt-Wahlen in einem Vorort von Cattolica. Das Bundeshaus schmaucht. Die Bundesversammlung stammelt. Die Zuschauer schauern. Die vielen gestreiften Krawatten knattern. Seit Tagen ist der Wahlausgang bei allen denen, die bei Sinnen sind, klar. Aber: Werden vier oder siebenundzwanzig Wahlgänge nötig sein? Wird das Geschäft noch vor dem Znünibier erledigt sein? Kann die SVP mit ihren angekündigten Leerstimmen die Schweiz in einen Täubeltaumel führen?
Nationalratspräsident Yves Christen – mit einem in Plastik geschweissten Passepartout um den Hals, damit er, falls er in der Menge verloren gehen sollte, wieder ordnungsgemäss zurüc ...