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Belletristik

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Kein Sex, kein Crime: Souverän und gelassen schildert der neue Roman des Katalanen Eduardo Mendoza die junge spanische Demokratie.
Eduardo Mendoza ist ein sicherer Wert in der jüngeren spanischen Literatur. Der 1942 geborene Katalane machte 1975, im Todesjahr Francos, mit dem Kriminalroman «Die Wahrheit über den Fall Savolta» erstmals auf sich aufmerksam. In Francos Spanien, das laut seiner Verklärer frei von Kriminalität gewesen sein soll, erlebten Krimis nach dem Tod des Diktators einen Höhenflug, eigneten sie sich doch vortrefflich, Polizei, Staat und morbide Stützen der Gesellschaft kritisch unter die Lupe zu nehmen. Mendozas Markenzeichen im wiederentdeckten Genre war die ironisch-parodistische Methode, mit der er Missetäter und Ermittler behandelte. Einen Welterfolg feierte Mendoza 1986 mit dem Roman «Di ...
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