Als Israel im Jahr 2008 wagte, sich gegen Raketenangriffe der Hamas zu verteidigen, wurde seine Kriegsführung in Europa scharf kritisiert. Nun hat der südafrikanische Richter Richard Goldstone, der vom Uno-Menschenrechtsrat beauftragt war, Kriegsverbrechen im sogenannten Gaza-Krieg zu untersuchen, in der Washington Post Fehler ein- geräumt und einiges richtiggestellt.
Israel-Sympathien sind in Europa dünn gesät. Generell herrscht eine Attitüde des Besserwissens vor, die Israel belehrt, wie genau es sich im Krieg jeweils zu verhalten habe. Nicht strategische Überlegungen, nicht kühles politisches Abwägen, nicht sachliche und kenntnisreiche Konfliktanalyse oder auch nur ein Salzkorn ...