«Von Beginn an unseres Pontifikats, inmitten der Schrecken dieses schlimmen Krieges, der in Europa ausgebrochen ist, haben wir vor allem [...] darauf geachtet: Vollständige Unparteilichkeit gegenüber allen kriegführenden Mächten, wie es dem gemeinsamen Vater gebührt, der alle seine Kinder gleichermassen liebt.»
Mit diesen Worten versuchte Papst Benedikt XV. (1854–1922) im Ersten Weltkrieg Frieden zu stiften. «Erstens sollte die hohe Gewalt der Waffen durch die moralische Kraft des Gesetzes ersetzt werden.» Er forderte das Gespräch und den Ausgleich in territorialen Fragen (Elsass, Südtirol), setzte sich für ein freies Polen ein, neue staatliche Lösungen in Armenien und auf dem ...