Die Frage wirbelt durch die Zeitungsspalten: Hat es uns zu interessieren, wenn ein gewählter, landesweit bekannter Politiker im Stadthaus seine Hosen runterlässt, um seiner Tagesabschnittspartnerin freudig den momentanen Zustand seiner Erregung mitzuteilen? Oder haben wir es hier mit einer strikt privaten Handlung zu tun, die ähnlich wie die Versendung eines Kochrezepts aus dem Büro oder wie ein Glückwunschtelefon an den Sohn, der eben seine Lehrabschlussprüfung bestanden hat, so lange belanglos bleibt, wie sie die Amtsführung des betreffenden Politikers nicht behindert?
Der amerikanische Präsident Bill Clinton gab zu, im Weissen Haus Oralsex mit einer Angestellten gehabt zu haben, u ...