Im Nahost-Konflikt hat die Uno-GeneralÂversammlung letzte Woche einen historischen Entscheid gefällt. Sie wertete die palästinenÂsischen Territorien von einer «beobachtenden Körperschaft» zum «Beobachterstaat» auf. Damit wurde erstmals die Staatlichkeit Palästinas anerkannt. Während sich 41 Staaten der Stimme enthielten, votierte die Schweiz für die Aufwertung. Damit verliess unser Land seine neutrale Position, ergriff Partei und Âgefährdet damit seine Rolle als Vermittler.
Bemerkenswert ist die Vorgeschichte des Entscheids. Ausgerechnet in dieser umstrittenen Frage wich der Bundesrat von der Konsultationspraxis ab. Gemäss Parlamentsgesetz muss die Landesregierung «zu wesent ...