Mit der Brutalität, die man nur den Hinterbliebenen zugesteht, hat Pol Marchal ausgesprochen, was der Gefühlslage der meisten Belgier entsprechen dürfte. Wochenlang sass der Vater eines ermordeten Mädchens im Gerichtssaal jener Glaskabine gegenüber, in der Marc Dutroux und seine Mitangeklagten ihre Plätze einnahmen und die man unter Prozessteilnehmern nur das «Aquarium» nannte. «Manchmal wünsch ich mir, das Aquarium würde sich einfach mit Wasser füllen», sagte Marchal. «Doch dann komme ich Gott sei Dank wieder zur Vernunft.» Es wäre verlockend, das Monster Marc Dutroux geräuschlos zu entsorgen. Ihn einzutauchen ins klare Formalin der endgültigen Gewissheit. Ihn für immer g ...