Am Tag, als Bundesrat Ignazio Cassis die Wahl von Diplomat Roberto Balzaretti zum Staatssekretär für europäische Angelegenheiten bekanntgab, verhielt sich der Auserwählte anders, als man es von ihm gewohnt war. Der Tessiner verliess nach der Pressekonferenz zusammen mit der teilentmachteten Staatssekretärin Pascale Baeriswyl und dem ebenfalls teilentmachteten Chef der Direktion für europäische Angelegenheiten, Botschafter Henry Gétaz, beinahe fluchtartig das Medienzentrum in Bern. Das passte nicht so recht zum smarten Tessiner, der in der Vergangenheit durch seinen offensiven Kommunikationsstil aufgefallen war. Balzaretti rechtfertigt seine ...