Erst am Wochenende nach dem 5. September, an dem man ihm unterstellt hatte, an einer Verschwörung gegen den Bundesanwalt teilgenommen zu haben, realisierte Blocher allmählich, was vorgefallen war. Je länger er nachdachte, desto mehr erschütterte es ihn. Es liess ihn nicht mehr los. Dass auch Kollegen im Bundesrat die Verdächtigungen ernst genommen, ja womöglich geschürt hatten, erfüllte ihn mit Zorn. Oder war es Depression? Blocher hatte sich eingebildet, Teil der Regierung zu sein. Nun ahnte er, dass er nie akzeptiert worden war. Viele Abstimmungen im Bundesrat hatte er gewonnen, oft war er nur knapp unterlegen, aber im Emotionalen blieb es bis zum 12. Dezember, dem Tag der Abwahl, ...