Sie denkt gerne in Assoziationen. «Ungewöhnliche Gedankensprünge bringen mich weiter», sagt die deutsche Pianistin Schaghajegh Nosrati im Telefongespräch. Zur Illustration fügt sie ein Beispiel an. Im Freundeskreis sei das Wort «kapriziös» gefallen. Nosrati dachte gleich an ein Capriccio von Johannes Brahms, das sich in ihrem Gedächtnis musikalisch verbreitete. Sie spricht mit einer Begeisterung davon, als könnte sie lustvoll dutzendweise Assoziationen abrufen. Einfach so zum Spass.
«Überraschungen»: Pianistin Nosrati, 33.
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