Mittlerweile hat es sich herumgesprochen. Die EU steckt in einer Krise. Vor den Festungsmauern lauern die Türken. Der grossangelegte Verfassungsvertrag wurde vor zwei Jahren an den Urnen abgelehnt. Trotz zarten Konjunkturblüten krankt der EU-Raum noch immer an Reformstau und hoher Arbeitslosigkeit. Zum fünfzigsten Geburtstag der Römischen Verträge zwischen Frankreich, Westdeutschland, Italien und den Beneluxländern kommt keine rechte Partystimmung auf. Weit und breit ist kein Konsens in Sicht, wohin sich das grosse Einigungsprojekt entwickeln soll. Will man aus der EU einen Staatenbund formen oder einen Bundesstaat? Wer bekommt die Subventionen? Wo enden die Aussengrenzen der Union? Et ...