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In bunten Farben

An den Salzburger Festspielen gibt es mittlerweile auch für die sonst unerreichbaren Opernvorstellungen Karten im letzten Moment. Was hat das zu bedeuten?
Verlieren die künstlerisch hochrenommierten Salzburger Festspiele, wichtigster Tourismusfaktor der Mozartstadt, an Glanz? Diesen Sommer, ein Jahr bevor die Festspiele ihr 100-jähriges Bestehen feiern, ist alles etwas weniger glamourös als sonst. Es gibt noch für alle Vorstellungen Karten – mit Ausnahme der Wiederaufnahme von «Salome», weil alle die litauisch-armenische Sängerin Asmik Grigorian sehen wollen. Früher war das undenkbar, wer nicht zum elitären Klub der «Freunde der Festspiele» gehörte und seine Karten mindestens schon zu Weihnachten gebucht hatte, war ohne Chance. Die Schwarzmarktpreise stiegen bis auf 5000 Eur ...
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