«In den Filmen sind die Indianer immer tapfer, im echten Leben nicht»
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«In den Filmen sind die Indianer immer tapfer, im echten Leben nicht»
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Häuptling «Rotgetünchter Pfeil»

«In den Filmen sind die Indianer immer tapfer, im echten Leben nicht»

Häuptling «Rotgetünchter Pfeil» alias Tex G. Hall erklärt, was es mit der 137-Milliarden-Dollar-Klage gegen die US-Regierung auf sich hat, wer einen Pokal für Missmanagement verdientund wieso Telefone für die Indianerstämme so wichtig sind.
Häuptling «Rotgetünchter Pfeil», sind Sie ein wütender Mann?Zum Glück nicht. Unsere Lage ist katastrophal, schlechter denn je. Aber wütend werde ich deswegen nicht. Wut entsteht aus Verzweiflung, und wenn ich verzweifelt wäre, wäre ich ein schlechter Führer. Als Präsident des National Congress of American Indians (NCAI) haben Sie soeben die erste Rede zur Lage der Nation der Indianer gehalten. Kurz zusammengefasst: Zwei Drittel der Indianer leben unterhalb der Armutsgrenze, in Washington schert sich niemand darum. Da wäre ein bisschen Verzweiflung wohl erlaubt.Nein. Grosszügigkeit, Menschlichkeit, Ehrgefühl, Respekt, Geduld, Mut – das ist unsere Kultur. Wir müssen uns gerade ...
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