In seiner ersten Geschichtensammlung umkreist der Baselbieter Markus Ramseier, der zuvor drei Romane vorlegte, Löcher aller Art: zwischenmenschliche Abgründe, biografische Vakuen, Erinnerungsdefizite und natürlich jene Lücke, die einer bei seinem Tod hinterlässt.
Seine komprimierte, ins Unheimliche, bisweilen auch ins Absurde changierende Prosa folgt dem entlassenen Direktor, der sein Sinnmanko mit dem Sammeln von Baumästen kompensiert. Dem Kind, auf das der Kühlschrank einen unwiderstehlichen Reiz ausübt, so dass es sich hineinsetzt und die Türe schliesst. Dem Jäger, der in dem Geschmack des Schnapses, den er mit den anderen Waidmännern auf die gelungene Pirsch trinkt, die Seele ...