Bekommen Sie beim Anblick einer steppenden, kickboxenden und skispringenden Kuh Lust auf Milch? Oder gehören Sie zu jenen, die wider ihre Gewohnheit beginnen, Kräuterbonbons zu lutschen, weil Sie eine Emil-Steinberger-Kopie in einem werbepreisgekrönten Pastillenspot dazu animiert hat?
Wohl kaum. Allerdings greifen Sie nur zum chilenischen Wein für 2 Franken 95 oder zum Doppeldutzend Wienerli für 4 Franken 95, weil Sie davon in einem Aktionsinserat erfahren haben; vielleicht wären Sie ohne Werbung gar nie in den Discounter-Laden an der Ecke gegangen. Und ohne den Dauerbeschuss mit Werbebotschaften hätten Sie beim Shopping nicht zielsicher unter zwanzig Jeans-Marken gerade die Levi’s ...