Auf den staubigen Strassen huschen schwarzverschleierte Frauen vorbei. Manchmal lässt das Tuch nicht einmal einen Schlitz für die Augen frei. Die vermummten Wesen müssen durch den dünnen Stoff äugen, der sich wie ein Sack um den Kopf legt. Vom Minarett der Moschee ertönt, durch Lautsprecher verstärkt, die Stimme des Imams. Der Geistliche verliest den Namen eines Märtyrers, der vor wenigen Minuten draussen vor der Stadt Asas gefallen ist. Eine Panzergranate, abgefeuert von der nahen Armeebasis Minnakh, hat den Rebellenkämpfer zerfetzt.
Betonblöcke statt schwarzer Fahnen
Wir fahren aus der Stadt in die frühlingshaft grüne Ebene. Hier und dort blühen Kirsch- bäume, und der Bo ...