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Die Weltwoche

In die Heimat investieren

Editorial

In die Heimat investieren

Auf den Feldern bei dem vom Berg bedrohten Bündner Dorf Brienz sind die Bauern wieder an der Arbeit. Und den Einwohnern des evakuierten Orts werden jetzt mehr Besuchsmöglichkeiten gestattet. Die Leute wollen möglichst zurück. Abwandern ist eine schlechte Option. In Brienz ereignet sich Ähnliches wie in vielen anderen Regionen der Welt, die ebenfalls von Klimaveränderungen betroffen sind. In diesem Heft verschafft der ETH-Wissenschaftler Jan Freihardt einen Eindruck von den Umwälzungen, die sich in Bangladesch abspielen (zur Story). Jedes Jahr verlieren im grössten Flussdelta der Welt Tausende ihr Zuhause durch Überschwemmungen – und trotzdem bleiben die Menschen wenn irgendwie möglich an diesen Orten. Freihardt schreibt: «Was Brienz und Bangladesch verbindet, ist der klare Wunsch der Menschen: Wir wollen bleiben. Auch weltweit wollen die Menschen dort bleiben, wo sie sind, sogar wenn sie immer heftigeren Naturgefahren ausgesetzt sind.»

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Auf Anpassung setzen

Statistiken zeigen ebenfalls, dass sich die Migration weltweit fast immer auf kurze Distanzen beschränkt. Diese Erfahrungen stehen in starkem Kontrast zu den häufig vorgebrachten Prognosen klimabedingter interkontinentaler Wanderungen von Hunderten Millionen Menschen. Seit die Uno eine Definition des Begriffs «Umweltflüchtling» veröffentlicht hat, gehören die Szenarien mit der grossen Klimaflucht zum Argumentarium der Alarmisten.

Freihardts Untersuchung zeigt die Wichtigkeit von Anpassungsmassnahmen: Mauern, Uferbefestigungen sind dringlicher als Dekarbonisierungsziele, wie sie in Europa beschwört werden. In eine ähnliche Richtung geht der Bericht des in Vietnam lebenden Unternehmers Felix Abt über die Krisensituation im Mekongdelta (zur Story), die das Haupt-Reisanbaugebiet Vietnams bedroht. Zu den Lösungen zählen Investitionen, um den Klimaherausforderungen zu begegnen, sowie bessere politische und institutionelle Regeln.

Und der Schweizer Wald? Laut dem jüngsten Waldbericht des Bundes ist er durch den Klimawandel bedroht. Aber das Problem ist rasch gelöst: Der vermeintliche Patient sei gesund, schreibt der Biologe Marcel Züger (zur Story); der Wald sei einfach nur alt, dessen Nutzung sei seit Jahrzehnten vernachlässigt worden. Nötig sei eine vernünftige Bewirtschaftung.

Im Heft finden sich weitere Ansätze, um Klimaveränderungen zu begegnen, etwa Projekte zur Energiespeicherung, zum Aufbau von Wasserstoff-Lieferketten zwischen Oman und der Schweiz oder zum rationalen Umgang mit der Kernenergie.

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