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In die Zukunft mit Diesel

Auto

In die Zukunft mit Diesel

Im Mercedes GLC kommt man auf neue Gedanken: Wurde das Ende des Verbrennermotors zu früh ausgerufen?

Kürzlich traf ich zum Abendessen einen bürgerlichen Gemeinderat der Stadt Zürich, mit dem ich schon lange bekannt bin. Wir sprachen unter anderem über verschiedene lokalpolitische Fragen. Wie es beispielsweise sein kann, dass ein paar Häuserbesetzer auf Kosten der Steuerzahler in Wohn- und Bauwagen auf dem Hardturmareal leben können und von der Stadt – obwohl sie sich im Prinzip illegal dort aufhalten – mit Strom und Wasser versorgt werden. Bei jedem Thema sagte er zum Schluss auf mein ungläubiges Nachfragen: «Mit Logik kommst du hier nicht weiter.»

In die Zukunft mit Diesel

Als ich mich nach dem Essen in meinen Mercedes-Benz GLC 220d 4MATIC setzte, auf den Startknopf drückte und der Dieselmotor mit einem kurzen Knurren in Schwung kam, dachte ich über den Satz des Gemeinderats nach. Vielleicht, wenn man sich die (politische) Welt zu erklären versucht, ist das eine ganz hilfreiche Verständnishilfe für vieles, was sich mit den Methoden des gesunden Menschenverstandes oder der Logik sonst kaum verstehen lässt.

Der Dieselmotor im Mercedes GLC ist dafür ein gutes Beispiel. Ab 2035 dürfen – Stand heute – in der EU keine neuen Verbrennermotoren mehr zugelassen werden. Die meisten Experten, die logisch und nicht politisch argumentieren, halten das weder in Bezug auf den Umweltschutz noch aus gesellschaftlicher Sicht für sinnvoll. Das hält die von Fachkenntnissen meist unbelasteten Politiker natürlich nicht davon ab, am Verbotsplan festzuhalten.

Der GLC mit dem relativ bescheidenen 4-Zylinder-Aggregat lässt sich beispielsweise trotz des hohen Komforts an Bord, trotz Allradantrieb, grosszügiger Platzverhältnisse, feiner Lederausstattung und anderen Annehmlichkeiten mit verhältnismässig bescheidenen, knapp 7 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer bewegen. Das ist kein theoretischer Wert, sondern meine Erfahrung, bei der ich auf genau 6,4 Liter Durchschnittsverbrauch kam. Mit einem vollen 62-Liter-Tank macht man im GLC 220 über tausend Kilometer. Und das grösste Problem dabei ist längst gelöst. «Die Filtersysteme dieser Autos stossen heute sauberere Luft zur Auspuffanlage aus, als dass sie vorne ansaugen». Dieser Satz hat ein Automobilexperte mit kürzlich gesagt – ich habe keinen Grund, ihm nicht zu glauben. Ganz im Gegensatz zu Leuten, die behaupten, man könne eine Volkswirtschaft mit Sonne, Wind und gutem Willen voranbringen.

«Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen», sollen wahlweise der Kabarettist Karl Valentin, der Kriegspremier Winston Churchill oder der Physiker Niels Bohr gesagt haben. Ich wage es hier trotzdem: An Autos wie dem GLC 220d ist zu sehen, dass der Dieselmotor eine zukunftssichere Technologie ist, die man nicht mutwillig aufgeben sollte.

Mercedes-Benz GLC 220d 4matic

Motor/Antrieb: 4-Zylinder-Turbodiesel, Allradantrieb, 9-Gang-Getriebe; Hubraum: 1993 ccm; Leistung: 145 kW / 197 PS (Boost 17kW / 23 PS); max. Drehmoment: 440 Nm; Beschleunigung (0–100 km/h): 8,0 sec; Höchstgeschwindigkeit: 219 km/h; Verbrauch: 5,9l / 100 km; Preis: Fr. 65 800.–; Testwagen: Fr. 94 982.–

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