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In einer falschen Familie
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In einer falschen Familie

Die grossartige Fernsehserie «The Americans» handelt von sowjetischen Spionen, die sich als biedere US-Bürger ausgaben. Nicht einmal deren Kinder wussten über ihre wahre Identität Bescheid. Die Geschichte ist real: Erstmals reden Betroffene dieses Spionageprogramms.
Sie hat schon seit einiger Zeit gespürt, dass mit ihrer Familie etwas nicht stimmt. Irgendwann platzt es der pubertierenden Fünfzehnjährigen heraus: «Seid ihr Drogendealer? Habt ihr jemanden umgebracht? Sind wir Aus­serirdische? Was ist los?» Die Eltern, auf diese Situation vorbereitet, erzählen in ruhigem Ton, was sie bisher verheimlicht haben: Ihr ganzes ­Leben als US-Familie sei bloss vorgetäuscht, in Wahrheit seien sie sowjetische Spione, die eine falsche Identität angenommen hätten. Deshalb seien sie abends so oft weg, deshalb hätten sie keine Verwandten hier, deshalb sei ihr einiges seltsam vorgekommen. «Wir sind hier, um unserem Volk zu helfen», sagt die Mutter dem verda ...
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