Die Verkehrsdurchsagen auf Radio DRS, das «Stau-o-rama», wurden bis vor kurzem von den Autoverbänden geliefert. Da kam jemandem die Idee, das könnte eine Bevorzugung des Individualverkehrs sein; politisch korrekterweise müsste man auch die Bahn an den Verkehrsdurchsagen beteiligen. Das ist nun geschehen: Auf jeweils etwa zwanzig Warnungen vor Staus auf den Strassen vernimmt man jetzt, wenn’s hoch kommt, eine Meldung, dass ein Zug Verspätung habe oder dass wegen Streiks Züge nach Italien nicht geführt würden. Nur Meldungen über Staus bei den SBB hört man nie.
Nein, der Stau wird weiterhin dem Individualverkehr vorbehalten bleiben. Und das, weil der Ausbau des Strassennetzes – n ...