Die Standpunkte von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán in der Flüchtlingskrise müssen kombiniert werden, sonst werden die Wähler in Europa extremere Lösungen suchen.» Mit diesen Worten zitierte das Nachrichtenportal Politico.eu den EU-Ratspräsidenten Donald Tusk. Entsprechend enthalte das neueste Vorschlagspaket der EU-Kommission zur Migrationspolitik, das am Dienstag in Strassburg präsentiert wurde, Elemente beider «Denkschulen».
«Migrationspartnerschaften» stehen im Fokus der neuen Vorschläge. Sie kombinieren Merkels Ansatz, legale Migration zu ermöglichen, mit Orbáns Ansatz, Asylverfahren ganz ausserhalb der Grenzen der EU abzuhand ...