Am 1. März 2011 hatte die von Fachwissen weitgehend unbelastete Juristin Regula Mader (SP) ihre Stelle als administrative Chefin der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) mit rund 1300 Mitarbeitern angetreten. Bei ihrer Wahl durch Regierungsrat Philippe Perrenoud (ebenfalls SP) formulierte sie als Ziel, «die UPD zu einer der qualitativ führenden psychiatrischen Institutionen der Schweiz zu machen».
Knapp zwei Jahre später steht die traditionsreiche Klinik «Waldau», wie die UPD noch immer genannt werden, in der grössten Krise ihrer Geschichte. Das ist keine bösartige Wertung von aussen, sondern ergibt sich aus der Lagebeurteilung, welche die interimistische Rumpf-Gesch ...