Dostojewski hatte den Roman «Der Spieler» in 28 Tagen diktiert und den Vorschuss ins Casino getragen. Aber Beppe Signori, 43, liest keine Bücher, sondern Sportblätter, und plötzlich findet er sich wieder auf den Frontseiten wie in den neunziger Jahren, als er Âdreimal Torschützenkönig der Serie A war. Sein Spielfeld ist eng geworden zwischen Bett, Fernseher und Bad, denn Signori sitzt in Teufels Küche, im Hausarrest. Er ist klein, kaum 1,70 Meter, aber keiner bauschte die Tornetze so schön auf wie er mit seinen linksfüssig getretenen Granaten. Die Sucht nach dem Adrenalin-Kick könnte ihm zum Verhängnis werden. Er gehört zu den Dutzenden Verdächtigen im neusten Wettskandal ...