«Mit grosser Traurigkeit und Bedauern gebe ich meinen Rückzug von den Weltcuprennen in Südkorea bekannt. Obwohl der koreanische Verband ein detailliertes Sicherheitsdispositiv vorgelegt hat, ist mir klar geworden, dass meine Sicherheit nicht garantiert ist.» Mit diesen Worten verzichtete Apolo Anton Ohno auf die Teilnahme der Speedskate-Rennen in Jeonju vom vergangenen Wochenende, nachdem er zuvor mit Morddrohungen per E-Mails eingedeckt worden war.
Es ist das bisher letzte Kapitel einer der wohl abstrusesten Geschichten aus der Welt des Sports, die an den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City ihren Anfang nahmen. Durch einen umstrittenen Jury-Entscheid wurde damals der Südkoreaner ...